27 Okt

Beim Heiligen Hieronymus!

Am 30. September begehen Übersetzerinnen und Übersetzer weltweit den Hieronymustag. Der heilige Hieronymus hat um das Jahr 400 n. Chr. die Bibel in ein allgemeinverständliches Latein übersetzt und gilt daher als Schutzpatron der Übersetzenden. Jedes Jahr um den 30. September herum gibt es zahlreiche Veranstaltungen rund ums Übersetzen – und das MÜF ist mit seiner nun schon traditionellen Herbstlese natürlich auch immer dabei! Wie üblich haben auch dieses Jahr vier Kolleg*innen aus unserem Kreis Neuerscheinungen des Herbstes vorgestellt.

Fantasy, Leben, Tod, Natur – ein bunter Reigen  

Zu Beginn entführte uns Petra Huber mit V. E. Schwabs Gallant – Im Garten der Schatten ins Reich der mysteriösen Fantasy. Dann stellte Alexandra Baisch Und wir tanzen und wir fallen von Catherine Newman vor, einen Roman, der vorführt, wie man auf emotionale, aber auch humorvolle Weise mit dem Tod umgehen kann. Felix Mayer präsentierte Splitter eines Lebens von Gašper Kralj (aus Slowenien, dem diesjährigen Gastland der Frankfurter Buchmesse), ein komplexes Erzählwerk über die Fragmentiertheit unseres heutigen Daseins. Und zum Abschluss las Heide Fruth-Sachs aus dem Gedichtband Stones to Harvest / Steinige Ernte von Henry Beissel und brachte damit die Natur Kanadas ins herbstliche München.

 

Moderiert von Tanja Handels, gab der Abend einen abwechslungsreichen Einblick in vier lesenswerte Bücher bzw. Übersetzungen sowie in den Alltag unserer Arbeit. Viele Kolleg:innen, aber auch viele „nicht-übersetzerische“ Gäste lauschten interessiert und aufmerksam.

Dieser Bericht wurde uns präsentiert von Felix Mayer. Die Fotos stammen von Jan Schönherr.